Vom KI-Pilotprojekt zur neunzehn Plattform
25. Oktober 2026
Unsere ersten KI-Projekte begannen mit klar umrissenen Aufgaben: Servicedokumente durchsuchen, internes Wissen zugänglich machen oder Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen.
Mit jedem neuen Piloten begegneten uns dieselben technischen Fragen. Wie binden wir Modelle und Daten an? Wie regeln wir Zugriffe? Wie behalten wir Qualität und Kosten im Blick? Und wie vermeiden wir, dieselbe Grundlage für jede Anwendung neu zu bauen?
Aus diesen Erfahrungen ist die neunzehn Plattform entstanden.
Eine gemeinsame Grundlage
Unsere Plattform trennt die technische Basis von den fachlichen Anwendungen. Sie verwaltet KI-Modelle, Datenzugänge, Nutzer, Berechtigungen und Betriebsfunktionen an einer Stelle.
Sprachmodelle, Embedding-Modelle und weitere KI-Dienste lassen sich verschiedenen Anwendungen zuordnen. Modelle und Anbieter können gewechselt werden, ohne die gesamte Anwendung neu aufzubauen.
Connectoren und Schnittstellen binden Dokumente, E-Mails, Datenbanken, APIs sowie Systeme wie SharePoint, ERP oder CRM an. Dabei ersetzen wir die vorhandenen Systeme nicht. Die Plattform macht ihre Informationen für klar definierte KI-Workflows nutzbar.
Für jede Aufgabe ein eigener Workflow
Auf dieser Grundlage entstehen eigenständige Anwendungen für unterschiedliche Bereiche. Ein Workflow unterstützt den Service, ein anderer den Vertrieb oder das interne Wissensmanagement. Sie verfolgen verschiedene Ziele, nutzen aber dieselben Zugänge, Modelle und Regeln.
Ein Service-Workflow kann zum Beispiel eine eingehende Anfrage einem Kunden und Produkt zuordnen. Er liest Vertrags- oder Gerätedaten aus den operativen Systemen, recherchiert in technischen Unterlagen und bereitet eine Antwort mit möglichen nächsten Schritten vor.
Ein Mitarbeiter prüft das Ergebnis. Erst nach seiner Freigabe werden Antworten, Tickets oder Aufgaben aktualisiert.
Damit geht die Plattform über einen Chatbot hinaus. Sie verbindet Informationen und Arbeitsschritte über Systemgrenzen hinweg.
Zugriff, Qualität und Kosten im Blick
Sobald KI mit Unternehmensdaten arbeitet, reicht eine gute Antwort allein nicht aus. Es muss auch klar sein, wer auf welche Informationen zugreifen darf und wie ein Ergebnis entstanden ist.
Unsere Plattform lässt sich an bestehende Benutzerverwaltungen anbinden. Rollen, Organisationseinheiten und Zugriffsgruppen steuern den Zugang zu Anwendungen und Daten.
Gleichzeitig bleiben Quellen, Werkzeugaufrufe, Laufzeiten sowie Modell- und Tokenkosten nachvollziehbar. Feedback und Evaluation helfen dabei, die Qualität der Anwendungen schrittweise zu verbessern.
Betrieb nach Wahl
Die neunzehn Plattform kann in einer von uns betriebenen Umgebung, in der Cloud des Kunden oder in dessen eigener Infrastruktur laufen. Auch die verwendeten KI-Modelle können über uns, über einen vorhandenen Cloud-Zugang oder auf eigener Hardware bereitgestellt werden.
Damit bleibt die technische Grundlage flexibel. Neue Modelle und Anbieter können ergänzt werden, ohne fachliche Anwendungen jedes Mal neu entwickeln zu müssen.
Mit einem Workflow beginnen
Unsere Plattform verlangt keinen großen Neustart. Wir beginnen mit einem konkreten Workflow oder integrieren einen bestehenden Piloten. Die dafür geschaffenen Datenzugänge, Berechtigungen und Betriebsfunktionen stehen anschließend auch weiteren Anwendungen zur Verfügung.
Die neunzehn Plattform ist nicht am Reißbrett entstanden. Sie ist aus realen KI-Projekten und ihren wiederkehrenden Anforderungen gewachsen. Was sich in einem Piloten bewährt, wird damit zur Grundlage für den nächsten.
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