neunzehn in Montpellier
9. Oktober 2026
Vom 12. bis 14. November treffen sich deutsche und französische Unternehmer in Montpellier. RAFAL, das Réseau d’Affaires Franco-Allemand, lädt dort zum 26. Kongress der Deutsch-Französischen Wirtschaftsclubs ein, diesmal unter dem Thema „KI & Mensch“. Drei Tage lang besuchen die Teilnehmer Unternehmen, diskutieren auf Podien und arbeiten in Workshops.
Auch Thomas Prexl ist dabei. Der Mitgründer und Geschäftsführer von neunzehn innovations spricht am 13. November im Rathaus von Montpellier auf dem Podium zur Frage, wie KI Wert und Risiken für die Industrie in Europa schafft. Mit ihm diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Numalis, Aumovio, Cykero und AXA, auf Deutsch und Französisch, simultan übersetzt.
Die Frage drängt, denn KI beantwortet heute nicht mehr nur Fragen, sie handelt. Agenten erledigen Aufgaben in mehreren Schritten: Sie lesen Unternehmensdaten, bedienen vorhandene Systeme und führen ganze Abläufe selbstständig von der Anfrage bis zum Ergebnis. Genau daran arbeiten wir bei neunzehn jeden Tag, denn KI soll im Betrieb wirken und nicht nur in der Präsentation.
Zugleich verändert KI die Gefahren, denen Unternehmen ausgesetzt sind. Angreifer nutzen dieselben Werkzeuge, und ihre Angriffe werden schneller, billiger und laufen zunehmend automatisch. Auch im Unternehmen selbst bleibt nicht alles, wie es war: Wenn Agenten Arbeit übernehmen, ändern sich Aufgaben, Abläufe und Zuständigkeiten. Diesen Wandel muss man bewusst steuern, und die Mitarbeiter müssen ihn mittragen.
Je tiefer KI in die eigenen Daten und Prozesse greift, desto wichtiger wird außerdem die Frage, wer diese Systeme am Ende kontrolliert. Für Europas Industrie ist das keine technische Detailfrage, sondern eine strategische.
„Digitale Souveränität entsteht nicht in Strategiepapieren, sondern in Unternehmen, die KI wirklich einsetzen“, sagt Thomas Prexl. „Wenn Deutschland und Frankreich dabei zusammenarbeiten, entscheidet Europa selbst über seine digitale Zukunft. Genau darüber will ich in Montpellier sprechen.“
Sie sind auch vor Ort? Dann sprechen Sie uns gern an.
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